EINFACH DER NASE NACH

 

In Agadir kamen wir am 31.12.11 an und wollten ausgiebig auf unsere heile Rückkehr aus der Sahara anstoßen und ins neue Jahr reinfeiern. Allerdings blieben das erwartete, große Feuerwerk und die europäische Feierei aus und wir konnten die Raketen, die in die Luft stiegen an beiden Händen abzählen. Nach diesem erbärmlichen Schauspiel schlichen wir noch ein wenig am Strand rum, suchten aber ziemlich früh unser Bett auf - man kann nicht immer Glück haben - und da wir keine 3.000 Dirham für eine Disco ausgeben wollten, blieb es eben bei einem etwas ruhigeren Neujahrsstart.

 
 

Nachdem wir am nächsten Morgen auf einem nahegelegenen Hügel die Ruinen von Alt Agadir besichtigt hatten, fuhren wir ins Gebirge um uns die dort überall bekannten Wasserfälle, die Cascaden von Imouzza, ansehen zu können. Ich glaube ja, wir haben den falschen Weg gewählt, da wir endlos Sträßchen abfuhren, die mir schienen als wären hier seit Jahren keine Reifen mehr entlang gerollt. Kurz vor der Dämmerung waren wir dann am Gipfel und somit bei den Cascaden - was ziemlich ungünstig war, denn so mussten wir den ganzen Weg bei Nacht zurückfahren und kamen ziemlich spät wieder in Agadir an, machten uns aber trotzdem noch auf den Weg nach Taghazout und fanden dort eine gemütliche Bleibe.

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DIE VIELFALT VON WELLEN

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KÜSTENSTRAßEN